Wie man alles ohne Ende verkomplizieren kann – Hunde einfach füttern

von Ute Rott
Forsthaus Metzelthin

In einer weit verbreiteten Hundezeitschrift war in der letzten Ausgabe ein ausführlicher Artikel von einer bekannten Autorin  zur Ernährung von Hunden. Es geht mir nicht darum, wer hier wo was geschrieben hat und ob das alles richtig ist oder nicht, sondern ich möchte mal die Frage stellen, warum Ernährung von Hunden eigentlich so fürchterlich kompliziert sein soll.  Hunde leben jetzt seit vielen tausenden von Jahren bei uns, ihre wilden Verwandten haben Null Ahnung von der Zusammensetzung des Kaninchens oder des Rehkitzes, das sie gerne verspeisen möchten, und merkwürdigerweise funtkioniert das seit Jahrtausenden ohne daß man ernährungsbedingte Probleme feststellen kann. Außer es gibt zu wenig.

Die Autorin dieses Artikels hat sich redlich Mühe gegeben und listet genau auf, welche Bestandteile im Futter enthalten sein können oder auch müssen, welche Probleme es geben kann, wenn bestimmte Dinge fehlen, was man wann wie füttern kann, um Probleme zu vermeiden oder zu bekämpfen – nur eines hat sie vergessen zu erwähnen: spricht sie von Rohfütterung oder von Industriefutter?

Ich vermute, es geht um Industriefutter, da sie beispielsweise die Problematik von zuviel Eiweiß erwähnt und vollkommen richtig erläutert, daß der Eiweißgehalt im Hundefutter zwischen 15 und 18 % liegen sollte – das entspricht genau dem Eiweißgehalt von frischem Fleisch. Bei Trockenfutter dagegen ist das deutlich komplizierter, dann hier ist nicht nur tierisches Eiweiß enthalten sondern auch pflanzliches, von dem wir nicht so genau wissen, ob und wie Hunde damit klarkommen. Noch dazu läßt sich der echte Eiweißgehalt im Trockenfutter gar nicht so leicht feststellen, da hier der Feuchtigkeitsgehalt bei 6-10% liegt und deshalb erst festgestellt werden müßte, wieviel Feuchtigkeit ist in diesem Futter enthalten und dann müßte man umrechnen, wie hoch der Eiweißgehalt tatsächlich ist. In der Regel kommt man auf einen deutlich niedrigeren Proteinwert im Vergleich zu Frischfleisch, die Frage ist also: wie kann es zu einer Verhaltensproblematik durch zu hohen Proteingehalt kommen, wenn in Trockenfutter weniger Eiweiß als in Fleisch enthalten ist?

Dann die Sache mit den Kohlehydraten, die ja auch eine ganz mysteriöse ist. Da werden Gene gefunden, die Hunde befähigen, Kohlehdrate besser zu verdauen als dies bei seinen wilden Verwandten der Fall ist. Das ist eine gute Nachricht, da das die Ernährung unter Umständen tatsächlich einfacher macht. Denn wenn das so ist, geht die Welt nicht unter, falls Bello mal Kartoffeln oder Getreide frisst. Nur entschuldigt das nicht, daß die meisten Industriefutter –  auch Dosen so sie nicht zu 100% Fleisch beinhalten – deutlich über 50% aus Kohlehydraten bestehen. Das kann man ganz einfach nachprüfen, auch wenn man nicht Veterinärmedizin studiert hat und auch kein ausgewiesener Ernährungsfachmann ist. Man nehme einfach eine Futtertüte/-dose zur Hand und rechne alle Bestandteile zusammen: xx % Fleisch / tierische Nebenerzeugnisse, / xx % Reis / Mais / Kartoffeln, xx % Gemüse / Kräuter, xx % Vitamine, Mineralstoffe………. wer tatsächlich bei 100% ankommt, kann sich glücklich schätzen. In der Regel liegt man deutlich unter 100%. Und da stellt sich doch die Frage: woraus besteht der Rest? Denn dieser Rest beträgt häufig an die 50% oder sogar mehr. Das wäre es doch interessant zu erfahren, was das denn ist.  Die Antwort ist höchst einfach: Stärke. Die wird benötigt, um dem Futterbrei in der Extruderverarbeitung die richtige Konsistenz für die Verarbeitung zu geben. Denn wenn die nicht stimmt, arbeitet die Maschine nicht richtig. Und das möchte der Futtermittelbetrieb natürlich verhindern. Also wird Stärke zugesetzt, damit das auch funktioniert. Was ist das für Stärke? Keine Ahnung. Vermutlich das, was der Einkäufer günstig auf dem Markt bekommt. Vielleicht Mais, vielleicht Soja, vielleicht Kartoffelmehl, vielleicht genverändert, vielleicht bio. Wir wissen es nicht und werden es auch nicht herausfinden.

Jedenfalls steht somit fest, daß der Anteil an Kohlehydraten nicht bei den offen angegebenen 25 oder 30 oder was auch immer Prozent liegt, sondern deutlich höher. Und  Hunde sind nunmal weder Hamster noch Mäuse oder Vögel, sie benötigen ganz sicher  nicht Kohlehdrate in defacto unbestimmbaren Mengen. Denn es ist ein deutlicher Unterschied, ob ihm Napf ihres Hundes mal eine Kartoffel landet oder ob sein Futter zu mindestens 30 bis zu 70% aus Kohlehydraten besteht. Denn das ist für Hunde ganz sicher nicht gesund und es sollte deshalb auch niemanden wundern, wenn Bello Probleme mit der Verdauung, der Bauschspeicheldrüse, sog. Allergien oder gar Krebs bekommt.

Dann wird in diesem Artikel noch sehr kompetent auf die Bestandteile eingegangen, die man als normaler Hundebesitzer mittlerweile alle kennen muß, sonst sollte man sich nicht wundern, wenn der Hund auf einmal Probleme bekommt, Trypthophan und Dopamin und Serotonin………………. und was weiß ich nicht alles. Man kommt sich bei diesen Aufzählungen, die man sehr häufig zu lesen bekommt, vor wie in einer Vorlesung fürLebensmittelchemie oder Biochemie, jedenfalls alles sehr chemisch. Ich bin überzeugt davon, daß die wenigsten Hundemenschen auch nur ansatzweise wissen, was das alles tatsächlich ist und wie es wirkt, aber das kann man ja nicht zugeben. Sondern man füttert dann als Leckerchen Käse, weil der weiß Gott was enthält, was Defizite beim Futter ausgleichen kann, oder die spezielen XY-Cräcker, weil da YZ enthalten ist…………………… Zu dem Thema würde ich gerne mal einen Wolf oder Kojoten befragen. Gott sei Dank geht das aber nicht, denn der würde mich vermutlich für komplett plemplem halten. Zu Recht.

Das Fazit so gut wie aller dieser Artikel ist: es ist unglaublich schwer, Hunde richtig zu ernähren, und wenn ihr nicht alles zu 100% richtig macht, dann geht es euren Hunden schlecht und ihr seid schuld!!!

Also bleib übrigt: das ist alles so kompliziert, da bleiben wir doch lieber beim „bewährten“ Trockenfutter, denn da ist alles drin was die Pelznase so braucht. Die Probleme, die wir dann blöderweise kriegen, die lösen wir anschließend – vielleicht – mit vielen Tierarztbesuchen.

Liebe Hundehalter und Hundefreunde, um die Ernährung seines Hundes so zu gestalten, daß er gesund und munter bleibt, muß man weder Lebensmittelchemie studiert haben, noch muß man bis ins kleinste Detail wissen, was wo zu welchen Prozentsätzen vorhanden und wie oft verfüttert werden muß. Man kann die gleiche Regel anwenden, die man auch für die eigene Ernährung anwenden sollte: regional – saisonal – und so frisch wie möglich. Und das schließt Industriefutter als auschließliche Fütterung einfach radikal aus. Ob man jetzt Getreide zufügt oder besser nicht, ob man Obst und Gemüse füttert oder nur Kräuter, welches Öl das beste ist, wie oft der Hund Knochen bekommen soll oder besser nicht – das sind alles Dinge, die kann man sich nach und nach erarbeiten. Und wenn ein gesunder Hund zwischendrin mal eine Dose bekommt oder fertige Hundewurst oder sonst was vorgefertigtes, wird er schon nicht gleich tot umfallen. Genauso wie wir nicht gleich sterben, wenn wir mal eine Tiefkühlpizza in die Röhre schieben oder einen Döner verzehren.

Also: seht einfach alles ein bißchen locker, freut euch, wenn euer Bello Spaß hat, ein großes Stück Pansen zu verschlingen oder einen Fleischknochen zu zerlegen. Deshalb kann man ja durchaus alle möglichen Veröffentlichungen über Hundeernährung lesen, irgendwas lernt man immer!

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45 Kommentare zu Wie man alles ohne Ende verkomplizieren kann – Hunde einfach füttern

  1. Schäfer,ilona sagt:

    es gefällt mir, nur mit dem Gemüse weiss ich noch nicht, ist es ratsam zuzufuttern?

    • Ute Rott sagt:

      Liebe Ilona,
      wie du weißt, bin ich der Ansicht, daß man kein Gemüse zufüttern muß, Kräuter und Beeren reichen in der Regel vollkommen aus. Ansonsten kannst gerne auf das Ernährungsseminar am 29.November kommen, dann können wir das dort nochmal besprechen.
      Liebe Grüße
      Ute

  2. Rebecca sagt:

    Super Artikel! Du sprichst mir sowas von aus der Seele und ich versuche auch immer wieder die Leute zu diesem Thema aufzuklären – weniger Panik und Unsicherheit zu haben wegen des Rohfleischfütterns und nicht alles zu glauben, was uns die Industrie erzählen möchte. Deshalb bin ich total bei dir.. wir achten selbst meist nicht so panisch auf unsere Ernährung wie bei unseren Hunden und dennoch ist die Rohfleischfütterung sicherlich der beste Weg um ihnen alles zu geben, was sie brauchen. (Und das ist sicherlich kein Soja oder ähnliche Kohlenhydrate 😉 )

  3. Ines sagt:

    Super Artikel, danke dafür… eine Sache müsste meiner Meinung nach korrigiert werden:

    „…daß die meisten Industriefutter – auch Dosen so sie nicht zu 100% Fleisch beinhalten – deutlich über 50% aus Kohlehydraten bestehen.“

    in: „deutlich über 90% aus Kohlehydraten bestehen.“ Es gibt zahlreiche Trofu´s mit 95% Getreide!

    Die Zeitschrift mit ihren offensichtlich erkauften neuen Ansichten stört mich schon lange…

    • Ute Rott sagt:

      Das mit den „deutlich über 90%“ stimmt für viele Futtersorten, aber eben nicht für alle. Es gibt z.B. einige, die sich in wunderbaren, braunen (Öko!) Tüten mit viel „artgerecht“ drauf präsentieren, die haben so ca. 30-50% ungeklärten Inhalt und offiziell ca. 20-30%. Andere haben tatsächlich nur um die 20% oder sogar weniger ungeklärten Inhalt.
      Letztendlich ist das auch egal. Man sollte sich gut überlegen, ob man überhaupt so etwas füttert, schließlich weiß man nie, was wirklich drin ist.

      Das mit der Zeitschrift mit „ihren offensichtlich erkauften neuen Ansichten“ sehe ich auch so. Und das war mal eine richtig gute Zeitschrift!

      • Doni Seiler sagt:

        Ich war eben geschockt. Von einer THP wurde mir für meinen kranken Hund Vetconcept dringend empfohlen. 75% sind deklariert! Also auch hier. Dose Sana Pferd. Öle und Fette (Lachsöl) – und wieviel Lachsöl, wieviel ausrangiertes Fritierfett, frag ich mich. Bei einer anderen Sorte solk wohl die Cellulose die „hochwertigen Ballaststoffe darstellen… Werd da mal hinschreiben und um Erklärung bitten.

  4. Sebastian Pfeiler sagt:

    Sehr guter Artikel! 🙂

    Mir kommt es auch oftmals vor, als würden die Leute dies als Wissenschaft verstehen, wobei es doch so einfach sein kann!

    Ich habe hier in Österreich erfreulicherweise eine gute Quelle http://www.pettys.at für Hundefutter und Beratung gefunden. Ich wurde dort gut beraten, und bin seither etwas enspannter was die Hundeernährung anbelangt!

  5. Silvia Lepple sagt:

    Liebe Frau Rott,

    sehr guter Artikel der mir wirklich aus der Seele spricht! Danke!

    Ich habe meinen Collie Anoki mit 2 Jahren übernommen, kurz danach hat sich herausgestellt das er an beidseitig schwerster HD sowie dem Cauda Equina Syndrom erkrankt ist.
    Kurz davor habe ich begonnen zu barfen.
    Ohne großes Brimborium. Einfach nur füttern.
    Heute dies und morgen jenes, von allem etwas. Nur jegliche Form von Getreide habe ich gemieden!
    Und vor allem in der kalten Jahreszeit gibt es einiges an homöopathischen Zusätzen.
    Außerdem wird Anoki seit ich ihn habe nicht mehr geimpft oder entwurmt.
    So wie keines meiner Tiere (Katzen) das wird!

    Was soll ich sagen – wir waren Anfang des Jahres bei unserer TÄ.
    Nach Jahren einmal wieder zum Check wohlgemerkt, weil Anoki jetzt 8 Jahre geworden ist.
    Es war fast ein kleines Wunder – seine Stellreflexe, die praktisch überhaupt nicht vorhanden waren, haben wunderbar funktioniert!
    Auch der Schmerztest fiel sehr positiv aus!
    Fazit: es geht ihm nun im Alter wesentlich besser als in jungen Jahren!!!

    Ich bin zu 100 % überzeugt, dass dieses „Wunder“ ausschließlich auf eine artgerechte Ernährung UND den konsequenten Verzicht von jeglicher Chemie (weiß man doch zwischenzeitlich um die Impfschäden und Spätfolgen selbiger und sinnlos verabreichten Wurmkuren) zurückzuführen ist!

    Viele Grüße
    Silvia Lepple

    • Anke M. Hofer sagt:

      Wobei sich „Fleisch“ und „ohne Chemie“ leider fast ausschließen, außer man bezieht Bio-Fleisch aus kontrollierter Haltung und selbst da bin ich nicht überzeugt. Aber es geht halt auch nicht ohne und frisch ist auf jeden Fall besser als konserviert!

    • Super! Habe eine Hündin Aus Ungarn, die als sie kam ein mieserables Blutbild hatte. Nur durch Rohfütterung und Schüssler Salze war das Blutbild nach kurzer Zeit so gut , dass der TA es kaum glauben konnte den gleichen Hund vor sich zu haben ☺️

  6. Dem Resüme des Artikels kann ich nur zustimmen, aber ich habe noch nie gehört, dass man TroFu ode HuFu allg. Glückshormone zusetzt. Auch kenne ich diese Berechnung für Kohlehydrate nicht ich kenne diese hier:
    100% -( XX%Fett -XX%Eiweiß -XX%Wasser -XX%Mineralstoffe/Vitamine -XX% Rohfaser)= % Kohlehydrate

    Viele Grüße
    Thorsten

    • Ute Rott sagt:

      Hallo, Thorsten,
      daß Industriefutter Glückshormone zugesetzt werden, glaube ich auch nicht. Nur wird in vielen Artikeln behauptet, daß die Hunde z.B. Verhaltensprobleme bekommen, wenn dies und das und jenes nicht im Futter enthalten ist. Es wird nie ausgesprochen, aber das bleibt genauso hängen, daß man als „Normalo“ das niemals richtig hinbekommt, also den Hund nur mit Fertigfutter richtig füttern kann. Leute, die das so schreiben, werden sich auf keine Aussage einlassen, auf die man sie festnageln kann. Das ist eben die Kunst des Schreibens, daß man das trotzdem hinkriegt.
      Die Rechnung ist ganz einfach: alles zusammenzählen, was enthalten ist und sehen, was übrig bleibt. Und das ist die Stärke, die aus Produktionsgründen – nicht weils so gesund für die Hunde wäre – zugesetzt wird. Es gibt nur ganz wenige Futtersorten, bei denen man auf 100% kommt. Das sollte zu denken geben.
      Viele Grüße
      Ute Rott

      • Hallo Ute Rott,
        in dem Artikel steht doch das dem HuFu Serotonin und Dopamin zugesetzt wird. Das sind doch Glücks/Beruhigungs- Hormone.
        Desweiteren sind Kohlehydrate in allen Lebensmitteln enthalten. Das ist nicht nur Stärke sondern auch Zucker. Daher die Formel
        Gesamtmenge Inaltsstoffe (100%) – ( Fett% + Eiweiß% + Wasser% + Mineralien% + Rohfaser%) = % Kohlehydrate des Futters
        Das bei TroFu Stärke als Kleber hinzugefügt wird stimmt schon aber halt nicht zu 50 % und mehr. Die meisten Kohlehydrate kommen durch das Getreide ins Futter, da Getreide billiger ist als Fleisch.

        Grüße
        Thorsten

        • Ute Rott sagt:

          Hallo, Thorsten,
          ich hatte das mit den Glückshormonen nicht so verstanden, muß ich nochmal nachlesen.
          Aber die Rechnung oben stimmt nicht, weil du hier den gleichen Fehler machst wie die meisten. Du rechnest die prozentualen Protein- / Fett- / …. Werte zusammen und dann kommst du immer auf 100%. Was du machen mußt, ist die Bestandteile zusammenzählen, die sie unter „Zusammensetzung“ angeben, also z.B. 28% Hühnertrockenfleischmehl, 8 % Wildpansenmehl, 5 % Reismehl,………….. da kommst du in den seltensten Fällen auf 100%. Und diesen Rest meine ich. Was ist das? Das ist die Stärke, die sie zusetzen.
          Es stimmt, daas das auch eine Frage des Preises ist, denn das ist billiger als Fleisch, und es stimmt natürlich, daß Kohlehydrate in (fast) allen Lebensmitteln enthalten sind. Die Frage ist: wieviel!
          LG
          Ute Rott

          • Hallo Ute,
            das stimmt so nicht ganz. Jetzt nehmen wir mal ein fiktives TroFu mit einer Angabe wie es normal draufsteht:
            Fett : 9%
            Eiweiß : 14%
            Rohfaser: 3%
            Asche: 5%
            Wasser: 9%
            Addiert man diese Zahlen kommt man nach Adam Riese auf 40%.
            Laut Formel: 100%-( 40%) = 60%
            Daaus folgt das fiktive Futter hätte einen Kohlehydratanteil von 60%
            Du beziehst Dich auf die Zutatenliste, ich auf die analytische Liste, daher die Missverständnisse.
            Viele Grüße
            Thorsten

          • Ute Rott sagt:

            Hallo, Thorsten,
            genau, das ist der Unterschied! Macht die Sache aber nicht besser. ;o))

            Viele Grüße
            Ute Rott

  7. Heike König sagt:

    Ja, und genau deswegen haue ich mir in der Regel den Freitag Nachmittag um die Ohren um das Fleisch für meine und Freundes Hunde selbst zu holen, verarbeiten und mixen. Da weiß ich was ich hab, was meine Hunde fressen, billiger ists zudem auch und kompliziert? Nein, kompliziert ist das nicht. Aber gesunde Hunde bekommt man dadurch ganz einfach…….
    LG
    Heike

  8. Katrin sagt:

    Ein interessanter Artikel und ein guter Punkt!
    Aber leider strotzt der Artikel nur so vor Rechtschreibfehlern, was das Lesen wirklich erschwert. Es wäre schön, wenn der Artikel auf die Rechtschreibung hin nochmal überarbeitet werden würde. Ein Fehler, der sich immer wiederwiederholt: KohleNhydrate.

    • Ute Rott sagt:

      Hallo, Katrin,
      das mit den Fehlern tut mir leid, aber es wird sich nicht vermeiden lassen, da man erfahrungsgemäß die eigenen Fehler sehr schwer findet.
      Ute Rott

      • Katrin sagt:

        Wenn man etwas veröffentlicht, hat man auch eine gewisse Verantwort der Öffentlichkeit gegenüber. Wie man hier schon gut sehen kann, wird der Fehler in Kohlenhydraten bereits von mehreren Kommentatoren adaptiert.
        Sicher ist es so, und das kennen wir alle, dass man hier und da Fehler macht beim Schreiben. Jedoch wenn man einen Artikel in die Öffentlichkeit stellt und möchte, dass er eine breite Masse erreicht, dann kann man ihn vielleicht doch nochmal Probe lesen oder auch von jemanden Probe lesen lassen?
        Ich fände es jedenfalls schön, wenn es möglich wäre, ihn jetzt noch zu überarbeiten. Ich würde den Artikel gerne in einem Forum teilen, werde es wegen der vielen Rechtschreibfehler aber nicht tun.

  9. Monika Giese sagt:

    Da mich dieser ganze Futter- und Fütterungswahn schon von jeher genervt hat, habe ich scon vor Jahren einen Artikel zu diesem Thema geschrieben – hier ist er:
    Futterwahn und „Ratgeberitis“
    Ratgeberitis= Offensichtlich hoch ansteckende und epidemisch verlaufende Krankheit, die erfolgreich die Benutzung des „gesunden Menschenverstandes“ verhindert.

    Von der Wiege bis zur Bahre nicht nur Formulare, sondern auch Ratgeber. –
    Oder kennen Sie irgendeinen Bereich des täglichen körperlichen, geistigen und seelischen Lebens – vom Aufstehen bis zur Nachtruhe – für den es nicht eine Vielzahl von ultimativen, einzig selig machenden, dogmatischen Anweisungen gibt, die sich dann auch noch gegenseitig widersprechen??
    Wenn man sich das Alles ansieht, anhört und liest, drängt sich einem der Eindruck auf, die Menschheit bestünde nur noch aus unmündigen, unreifen und lebensuntüchtigen Kreaturen, die auf Schritt und Tritt durchs Leben geleitet werden müssen und bei denen unbedingt eigene Erkenntnisse, Erfahrungen oder gar Gedanken verhindert werden sollen!
    Falls Sie da noch irgendwo eine Lücke entdecken – frisch ans Werk – dafür muss natürlich auch sofort ein Ratgeber her (vielleicht eine Anweisung zum Umgang mit Ratgebern?)! –
    Ist es Ihnen in letzter Zeit irgendwann gelungen, den Fernseher einzuschalten, ohne in eine Kochsendung voller fröhlich vor sich hin kochender, brutzelnder und miteinander Witze und Rezepte austauschender Köche zu geraten?? –
    Wobei wir beim eigentlichen Thema – dem „Futterwahn“ wären! –
    Es ist ja nun nicht so, dass wir bei der Befolgung all dieser Ratschläge und Ess-Anweisungen noch für irgendetwas Anderes Zeit hätten – aaaaaaaaaber – wenn es um das „Fresschen“ für unsere Lieblinge geht, nehmen wir sie uns einfach!! –

    Hier nun geht es nicht minder kompliziert zu, als bei der menschlichen Ernährungslehre – jede dieser „Fressfraktionen“ verteidigt
    ihre „Fresslehre“ leidenschaftlich und stützt sich natürlich jeweils auf die allerneuesten Erkenntnisse der Wissenschaft. –
    Da meinen die Einen, wir müssten unsere Hunde ernähren wie die Wölfe – sagen uns aber nicht, wie welche Wölfe – den grossen Nordischen – oder eher den kleineren Südlichen (deren Beute ja durchaus unterschiedlich ausfällt!).
    Allerdings ist auch durchaus nicht logisch nachvollziehbar, weshalb das so sein sollte, denn unsere Hunde sind ja nicht gerade erst aus dem Wolf entstanden, sondern vor mindestens 15.000 Jahren!! –
    Wie wurden unsere Hunde nun In diesen 15.000 Jahren ernährt???
    Ganz sicher wurden sie genau so ernährt, wie es noch immer in all den Weltregionen üblich ist, wo die Futtermittelindustrie noch nicht regiert – sie bekamen und bekommen die Reste der „menschlichen“ Nahrung – sorgen für die Abfallbeseitigung und leisten so u.a. einen wichtigen Beitrag zur „Lagerreinheit“.
    „Hundefutter“ – so etwas gab es nicht in meiner „Nachkriegs-Kindheit“. – Diese Kindheit fand aber durchweg mit Hunden statt – sie bekamen ihre Ration aus den Resten unserer kargen Mahlzeiten! –
    Etwas ganz Besonderes war es, wenn ich gelegentlich meinen Vater auf dem Fahrrad begleiten durfte, um aus einer weit entfernten „Abdeckerei“ Fleisch für den Hund zu holen. Das wurde dann auch noch gekocht – und wenn ich an „Gestank“ denke, dann denke ich an diese besonderen Fleischmahlzeiten für den Hund!
    Nach heutigem „Erkenntnisstand“ müssten diese Hunde ständig krank gewesen sein – das war jedoch nicht der Fall – vielmehr waren es muntere und leistungsfähige „Gebrauchshunde“. Zu heutigen Hunden gab es allerdings einen entscheidenden Unterschied: Damals habe ich nie einen übergewichtigen Hund gesehen!!

    Die Futtermittelindustrie andererseits versucht ständig, uns davon zu überzeugen, dass wir überhaupt nicht wissen können, was unser Hund wirklich braucht – das Alles wäre viiiiiiiiiiiiel zu kompliziert – also bitte nur Fertigfutter verfüttern!! –
    Ja und nun – Trocken- und/oder Nassfutter – in unzähligen verschiedenen Zusammenstellungen – da scheiden sich nun wiederum die Geister! – Die Einen schwören darauf – die Anderen verteufeln es – und sowohl die „Marke“, als auch der Preis haben eine ganz entscheidende Bedeutung – „Für meinen Liebling nur das Beste!“ = das Teuerste!
    Dabei würde es sich durchaus lohnen, sich immer wieder die Tests der „Stiftung Warentest“ und „Ökotest“ anzusehen: Dort könnte man nämlich lernen, dass „teuer nicht gleich gut“ ist.
    Wenn dann gelegentlich bekannt wird, was da Alles ins Fertigfutter gemischt wird, muss man schnellstens die „Ekelbremse“ anziehen! –
    Dann gibt es noch Vegetarier und Veganer, die unbedingt ein „Raubtier“ im Haus haben wollen – dieses Raubtier soll nun aber auch vegetarisch, bzw. vegan leben. –
    Fantastisch – da sollen die Einen fressen, wie die Wölfe – die Anderen sollen zu Vegetariern umerzogen werden!! –
    Der umgekehrte Weg – als nämlich Kühe mittels Fleischmehl zu „Fleischfressern“ gemacht werden sollten, ist jedenfalls gehörig in die Hose gegangen – erinnern Sie sich noch an BSE?? –
    Nachdem Sie nun bis hierher alles gelesen haben, wissen Sie überhaupt nicht mehr, wie Sie Ihren armen Liebling ernähren sollen?? –

    Soll ich Ihnen einen Rat(geber!) geben?? –
    Also bitte:
    Machen Sie was Sie wollen – vermeiden Sie Alles, was erwiesenermassen schädlich oder gar giftig ist – auch hier gilt natürlich: Die Dosis macht das Gift – hinterfragen Sie kritisch allzu euphorische Werbesprüche und bitte – benutzen Sie Ihren, hoffentlich gesunden, Menschenverstand!!

    Monika Giese im Juni 2009

    • thp k.gie sagt:

      der artikel zum thema ratgeber gefällt mir. vor allem die letzten 3 zeilen. ich habe mir angewöhnt, patientenbesitzern genau das mit auf den weg zu geben: fragt, wenn ihr dinge nicht versteht! fragt so lange, bis ihr sie verstanden habt. wenn die antworten unverständlich ausfallen, weist darauf hin und vor allem: FANGT AN, SELBER ZU DENKEN!

      ich habe nicht mehr viele patienten – aber die die ich habe, machen genau das.

    • Ute Goldenbaum sagt:

      Sehr gut! Zu allem Überfluss wird nun auch aus der Rohfütterung eine Wissenschaft gemacht und ohne Pülverchen hier und da geht sowieso nichts. Es war nur eine Frage der Zeit, bis es auch hier hieß: Ohne Ernährungsberatung kannst du keinen Hund roh füttern!!! Da machst du alles falsch! Es ist ja auch in der Säuglings- und Kleinkindernährung gelungen den Eltern glauben zu machen, dass man auf gar keinen Fall einfach frische Möhren mit Kartoffeln und einem Stückchen Butter/ Öl als ein nahrhaftes und gesundes Babyessen reichen kann oder als Zwischenmahlzeit einfach ein Stückchen aufgeweichten Zwieback mit geriebenen Apfel. Die Industrie viele erfolgreiche Methoden den Verbraucher unmündig zu machen.

  10. Hallo und vielen Dank für den Artikel!
    Das alles geht mir seit Jahrzehnten auf den Zeiger, meine Welpen gehen ausschliesslich in ROH-fütter- Hände und ich rede mir jeeedesmal den Mund fusselig 😉 Den Kindern wurden auch nicht mit der Apothekerwaage die Vitamine abgewogen 😀 und ich weiss nicht, wozu sich ein Hund Yuccapalme und Endiviensalat reinziehen sollte! Unsere Doggen aus der VdH*Zucht meines Onkels vor 40 Jahren wurden auch nur mit Fleisch gefüttert und sind teilweise mit 13 Jahren noch jagdlich geführt worden! Paria-Hunde sortieren die Beute auch nicht nach erwachsener oder alter Hund oder Welpe!
    Vergessen wurde in dem Artikel das von mir so sehr geliebte Sägemehl als Füllstoff im Tro Fu …. lg, Tanja

  11. Harald sagt:

    Sehr geehrte Frau Rott,
    Sie sprechen mir aus der Seele!

    Ich habe das unglaubliche Glück, dass ich von den ortsansässigen Jägern das Fallwild bekomme. Dem zu Folge werden meine Hunde zu 90% mit Reh ernährt. Sie bekommen das ganze Reh, gehäutet, mit innerern Organen, abgesehen von Darm und Magen. Auch die Enden der Läufe, samt Fell und Hufen. Somit ist das Verhältnis Fleisch/Knochen absolut ausgewogen.
    Ab und zu, wenn ein benachbarter Bauer ein Rind schlachtet, gibt es auch Pansen und Blättermagen.
    Wenn die Kühltruhe einmal leer sein sollte, was kaum vorkommt, dann bekommen sie auch mal Trockenfutter von Hofer, bzw. Aldi. Man sehe und staune, auch Hunde freuen sich, wenn es gelegentlich Junk-Food gibt.
    Meinen Beiden geht es dabei blendend und sie haben sich auch nicht zu Wilderer-Monstern entwickelt, wie Anfangs der eine oder andere Jäger befürchtet hat.
    Ich lebe hier abgeschieden am Waldrand und wie jetzt, im Winter holt sich das Wild das Obst, das ich für sie im Herbst liegen lasse.
    Somit schließt sich der Kreis.

  12. Heinz Kaiser sagt:

    Hallo Katrin, solche Menschen, die sich so darstellen wie Sie, nennt man „Korinthenkacker“. Der fachliche Inhalt des Artikels ist für Sie scheinbar sekundär. Sie wollen den Artikel von jemandeN Probe lesen lassen. Ich würde ihn von jemandeM Probe lesen lassen. Sie sehen, niemand ist vollkommen, auch Sie nicht.
    Ute Rott, lassen Sie sich von solchen selbstdarstellenden Zeitgenossinnen nicht irritieren und bleiben Sie bei Ihrer Linie. Gruß Heinz

    • Ute Rott sagt:

      Lieber Heinz Kaiser,
      nachdem das jetzt der zweite Kommentar zu der Dame ist, die sich bemüßtigt gefühlt hat, den Artikel wegen seiner „Fehler“ abzutun, muß ich doch mal reagieren: nein, es stört mich nicht, wenn jemand sowas schreibt. Wer viel schreibt und bei sich selber Korrektur lesen muß – denn die Korrekturlese stehen hier nun mal nicht einfach so rum -, der weiß, daß man eben einfach das eine oder ander überliest.
      Damit kann ich leben. Wer das nicht kann, muß ja nicht mitlesen.
      Abgesehen davon, habe ich sie gesperrt. Fachliche Diskussionen, die sachlich geführt werden, sind ok, alles andere nervt.
      Insofern: Danke an alle, die das auch so sehen und mich unterstützen. Mit solchen Leuten müssen wir uns nicht befassen.
      Herzliche Grüße
      Ute Rott

  13. Marianne Albers sagt:

    Vielen Dank für diesen wunderbaren Artikel.

    Leider bin ich etwas unsicher in Sachen Fleisch. So frisch wie möglich bin ich der gleichen Meinung absolut, leider komme ich nur an Frostfleisch ran. Ausser Herz und Leber, die bekomme ich auch mal frisch.

    Ist das ein erheblicher Unterschied, hinsichtlich Verträglichkeit etc.?

    LG Marianne & Makani

    • Ute Rott sagt:

      Hallo, Marianne Albers,
      es ist für Hunde einfach gesünder, wenn sie angegammeltes Fleisch bekommen, also nicht verschimmelt, das meine ich nicht.
      Versuchen Sie einfach folgendes: nehmen Sie ein Gefäß, das Sie gut verschließen können, z.B. einen alten Gurkentopf, legen da das in Portionen Fleisch für ca. 1 Woche hinein, lassen es 1-2 Tage stehen und geben Ihrem Hund jeden Tag seine Portion daraus. Wenn Sie sich ekeln, ziehen Sie einfach Gummihandschuhe an.
      Sie werden sehen, daß er das jeden Tag besser findet. Ich habe vor Jahren mit Pansen einen unfreiwilligen Selbstversuch gemacht, weil ich gerade frischen bekommen hatte und die Hunde den so toll fanden. Die ganzen 10 Kilo habe so verfüttert und sie waren jeden Tag noch begeisterter. Das Ergebnis war phänomenal: unsere alte, herzkranke Hündin blühte sichtlich auf und unser Rüde, der erst ein gutes halbes Jahr bei uns war und vorher nur schreckliches Trofu bekommen hatte, bekam ein wunderbares Fell und roch viel besser.
      Ich kann es jedem nur empfehlen.
      Liebe Grüße
      Ute Rott

  14. Claudia sagt:

    Echt gut geschrieben. Ich habe vor 4 Jahren mit meiner 1. Hündin (sie wird im Oktober 6 Jahre) angefangen zu barfen, die Arme hat wohl nur Allergien. Hab einiges an Fertigfutter durch, von billig bis teuer. Am Anfang hab ich noch tägl. Gemüse und Kräuter zugegebene. Die Darmprobleme haben aufgehört. Wir haben jetzt die ganzen Jahre mit chronischen Ohrenentzündungen und Pilzen im Ohr und an der Pfote gekämpft. Nach und nach hab ich Gemüse und Kräuter weggelassen, kaum noch Leckerlis gegeben. Sie wird homöopathisch behandelt. Als einzige Impfung gibt’s die 3 Jahres Tollwutimpfung, entwurmt habe ich sie das letzte Mal vor 4 Jahren, als wir unsere 2. Hündin gefunden haben, die massiven Wurmbefall hatte. Muss immer noch bei meiner 1. Hündin alle 1 1/2 Wochen (seit 3 wochen, vorher musste ich des um es zu erhalten 2 x die Woche machen) die Ohren richtig ausspülen und reinigen. Wenn ich das nicht mache gibt’s wieder ne Entzündung. Vielleicht schaffe ich’s ja irgendwann nur noch 14 tätig zu reinigen. Mittlererweile habe ich auch noch 2 Katzen. Alle werden roh ohne irgendwelchen Zusätzen gefüttert. Und es funktioniert wirklich gut. Nie mehr würd ich Fertigfutter für meine Tiere kaufen.

  15. bauchundnase sagt:

    Hallo,
    wenn auch schon älter, so entspricht der Artikel genau meinem Denken. Vielen Dank dafür!
    Ich habe zwei Hunde, der eine ist leider so empfindlich, dass er so gut wie gar nichts verträgt … außer einem wahrscheinlich minderwertigem, aber mit hydrolysiertem Eiweiß versehenem Futter. Ich habe lange damit gehadert, mir war das Überleben des Hundes dann aber wichtiger. Und nachdem ich demletzt ein Kind in der Betreuung hatte, dass derart allergisch war, dass es nicht mal die Muttermilch der eigenen Mutter vertragen hat, gehe ich wieder entspannter mit dem Thema um. Es ist wie es ist. „Draußen“ würde er wahrscheinlich nicht überleben, überzüchtet wie er ist. Er bekommt dafür ab und zu Menschenreste, das freut den Hund.
    Hund Nummer 2 bekommt Fleisch, roh, grob zusammenge“worfen“, und ist sichtlich glücklich damit. Ich habe mir lange Gedanken gemacht, was ich dem „armen Hund“ im Urlaub füttern soll und dann über mich selber gelacht. Er hat eine Zeit lang auf der Straße überlebt, da wird er auch den Urlaub mit weniger Fleisch überstehen. 😉
    Herzliche Grüße

  16. Moni Klein sagt:

    na, dann mach ich ja alles richtig. Div. Fleischarten, Gemüse, Kräuter,Öle, ne Nudel wenn vom Essen mal was übrig bleibt etc.. Und alles ohne Plan, sondern so, dass meine Drei innerhalb ne gewissen Zeit von Jedem was kriegen.
    Danke für diesen super tollen Bericht, freu mich immer, wenn ich so etwas lese und mich damit 100% identifizieren kann.
    liebe Grüße

  17. Heinz Räber sagt:

    der Artikel ist sehr Informativ.
    Nun mir ist auf gefallen dass in vielen Deklerationen ein Grosses Klammer auf Klammer zu Urwald ist. Und ich frage mich in wie weit ich diesen Klammergewirr Glauben schenken Kann.
    Auch die Futterzusätze wie Minerale und Vitamine die in den Trockenfutter enthalten sind, stellen mich vor viele fragezeichen.

    • Ute Rott sagt:

      Diesen Angaben kann man schon Glauben schenken, das ist nicht das Problem. Das Problem ist eher, das zuviel und vor allem irgendwas drin, was als „gesund“ deklariert ist, aber genau das ist sehr fraglich. Es liegt ganz im Ermessen des Herstellers, was in welcher Menge er zufügt,

  18. Scholtes Maggy sagt:

    Ich habe es total anders gemacht.Vor 15 Jahren habe ich mir einen Labrador Redriver gekauft (er lebt heute noch,am 02.12.2016 wird et 16 Jahre alt) Ich kaufte meinen Labrador mit 4 Monaten und alles schien auch in Ordnung zu sein.Aber es kahm alles anders.Mein 4 Monate alter Labrador hatte nur noch Durchfall (Futter vom Züchter empfohlen) hab ich gefüttert.4 bis 5 mal in der Nacht bin ich mit Hund in der Nacht nach draussen,um Notdurft zu verichten und morgens die Kinder zur Schule gebracht.Die Nächte waren sehr kurz.Als Lucky 8 Monate hatte,und die Situation sich immer noch nicht gebessert hatte und ich schon fast ein Frack war,zwischen Kinder,Schlafen,nicht Schlafen und Hund und nur noch flüssigen Kot wegmachen und es roch bestialich.Unsere Teppich waren verkotet und alles musste gesäubert oder endsorgt werden und immer wieder.Irgendwann faste ich den Endschluss,so,jetzt ist Schluss (Lucky hatte fast 1 Jahr)Zu dem Zeitpunkt wollte ich meinen Labrador einschläfern lassen (Situation hatte sich nicht geändert) Ich dachte mein Hund sei nur noch krank.Als ich dieses meinen Elteren mitteilte,sagte mein Vater einen Satz.<Wenn du dass machst,bringst du einen gesunden Hund um.Es liegt an der Ernährung.Dein Hund ist nicht krank,finde heraus was ihm fehlt.Blicke zurück ,was ein Hund an Ernährung braucht und du wirst seh´n,dass ich Recht habe.Nach diesem Gespräch mit meinem Vater,kochte ich meinem Labrador,ein ganzes Jahr sein Essi,und siehe da,es funktionierte.Gott sei Dank,keine Darminfektionen mehr,es machte mich gücklich,zu sehen,dass es Lucky immer besser ging und er spiele mit tennis-ball und er tauchte seinen ganzen Kopf ins Wasser und sulte sich in jeder Pfütze.Hätte ich alles gemacht,was mein Hundeverkäufer mir aufgetragen hatt,würde mein Hund heute nicht mehr leben.Am 02.12.2014 ist Lucky 15 Jahre geworden,und lebt immer noch.Einen Tipp hab ich noch.Lucky frisst 6 bis 8 Äpfel pro Tag :-)))

  19. Chrissi sagt:

    Hmm.
    Ist ja nicht schlecht, der Artikel an sich.
    Mir sträuben sich allerdings die Haare, wenn die Überschrift einen Artikel über Ernährung generell verspricht, dann aber im Artikel ganz klar darauf hingewiesen wird, dass Rohfütterung eigentlich das einzig Wahre sei.
    Mein Deuschlehrer hätte gesagt: Thema verfehlt.
    Schade.
    Ich denke, jeder sollte für sich und seinen Hund entscheiden dürfen.
    Und gute, fundierte Artikel über Ernährung, die sowohl ROhfütterung als auch Industriefutter einschliessen, wären dabei doch sehr hilfreich.
    Gruss

  20. Angela sagt:

    Hallo Frau Rott,
    Sie sprechen mir aus der Seele!!! Es gibt nichts Besseres, als seinen Hund zu barfen! Ein bisschen Obst und Gemüse dazu, ab und zu einen frischen Knochen mit Restfleisch oder auch mal ein rohes Ei. Das rohe Ei ist dann Spiel, Spaß und Spannung, bis es kaputt geht und sich der Inhalt ergießt. Meinem Hund macht es absolut Spaß, der Inhalt und auch ein paar Eierschalen werden genüsslich verspeist.
    Mein Hund strotzt vor Gesundheit, schneeweißen Zähnen und immer wohlriechend!!!
    Gruß
    Angela

  21. Stefanie sagt:

    Ich bin auch ein großer Fan von unkomplizierter Rohfütterung. Jetzt habe ich einen Dalmatiner, den ich purinarm ernähren sollte. So wird der Hund dann doch zur Hälfte zu einem gemüse- und kartoffelfressenden Haustier. Für die meisten Hunde ist viel Fleisch, inkl. Innereien das non plus ultra. Bei einigen Hunden sollte man aber vielleicht doch nicht einfach so losfüttern, sondern sich etwas mit der Ernährung befassen.

  22. Monika Falius sagt:

    Warum leicht wenn es auch schwer geht! Ich stelle mir hier nur eine Frage,wie haben wir es geschafft den Wolf zu Domestizieren ? Er hat unsere Reste bekommen??? Die armen Viecher in der Freien Natur müssen ja alle demnach Mangelernährt sein!!!! Ein Wunder das hier noch keiner drauf gekommen ist,das selbst der Mensch sich nicht Artgerecht ernährt!!! Getreide ist z.b. keine Artgerechte Ernährung für den Menschen !!!In Afrika ,genauer gesagt in Kenia lebt ein Stamm ,der ernährt sich ausschließlich von Milch,Fleisch und Blut,sie sammeln Kräuter,aber Gemüse oder Getreide essen sie nicht! Herzerkrankungen gleich Null!!!Es gibt Wölfe die ernähren sich ausschließlich von Fisch ,weil es nichts anderes gibt….da stelle ich mir doch die Frage…wie konnten sie überleben??
    Wenn man Mutter Natur ins Handwerk fuscht…wundert sich der Mensch noch??

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