{"id":525,"date":"2014-06-01T20:34:08","date_gmt":"2014-06-01T18:34:08","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.forsthaus-metzelthin.de\/?p=525"},"modified":"2014-06-01T20:43:18","modified_gmt":"2014-06-01T18:43:18","slug":"sind-hunde-opportunisten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.forsthaus-metzelthin.de\/?p=525","title":{"rendered":"Sind Hunde Opportunisten?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\">\n<p style=\"text-align: center;\">\n<p style=\"text-align: center;\">von Ute Rott<br \/>\nForsthaus Metzelthin<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-top: 0.42cm; margin-bottom: 0.21cm; text-align: left;\" lang=\"de-DE\" align=\"LEFT\">\u00a0<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wer einen anderen als Opportunisten bezeichnet, m\u00f6chte ihm in der Regel kein Kompliment machen. Es ist vollkommen gleichg\u00fcltig, welches Nachschlagewerk man auf diesen Begriff befragt, die Antworten sind nicht nett: als Opportunisten werden im gesellschaftlich-politischen Sinn Zeitgenossen bezeichnet, die zu ihrem eigenen Vorteil ihr F\u00e4hnchen nach dem Wind drehen, die f\u00fcr jeden noch so kurzfristigen Vorteil ihre Prinzipien verraten, so sie welche haben. Eine gewissen Charakterlosigkeit ist also Voraussetzung f\u00fcr Opportunisten. Bei Wikipedia findet man eine wirtschaftliche Definition, nach der opportunistisches Handeln, z.B. bei Vertragsabschl\u00fcssen, den Opportunisten List und T\u00fccke unterstellt, um f\u00fcr sich einen m\u00f6glichst g\u00fcnstigen Vertragsabschlu\u00df zu erreichen. Opportunisten sind nach diesen Definitionen also Menschen, denen das Wohl und Wehe aller anderen vollkommen egal ist, Hauptsache, sie setzen sich durch.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0.5cm; font-weight: medium;\" lang=\"de-DE\" align=\"LEFT\">\u00a0<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Aber es gibt auch eine darwinistisch-biologische Definition. Nach dieser Definition werden Arten als opportunistisch bezeichnet, die sich auf Dauer im Laufe der Evolution durchsetzen, indem sie f\u00fcr sich Nischen finden, in denen sie trotz ver\u00e4nderter Umst\u00e4nde existie<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">ren k\u00f6nnen. Menschen sind in diesem Sinne Opportunisten, aber vermutlich auch alle anderen Arten, die heute noch erfolgreich existieren. Keine Opportunisten sind dagegen z.B. die Arten, die von Menschen ausgerottet wurden und werden. Die konnten sich den Bedingungen, die wir ihnen wissentlich oder unwissentlich auferlegt haben, nicht anpassen. Jetzt stellt sich die Frage, ob man auch Pferde, K\u00fche, Ziegen, Schafe, H\u00fchner, eben alle Nutztiere auch als Opportunisten bezeichnen kann, denn ganz offensichtlich \u00fcberleben sie alle m\u00f6glichen Untaten, die ihnen von menschlicher Seite angetan werden.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0.5cm; font-weight: medium;\" lang=\"de-DE\" align=\"LEFT\">\u00a0<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Auch Hunde werden als Opportunisten bezeichnet und sp\u00e4testens jetzt bekomme ich Bauchschmerzen bei diesem Begriff. Den wenigsten Menschen ist bewu\u00dft, da\u00df Biologen Begriffe aus unserem t\u00e4glichen Leben verwenden und etwas anderes darunter verstehen. W\u00e4hrend wir im Alltag den Begriff &#8222;Opportunismus&#8220; im negativen Sinn verwenden, bedeutet er bei Biologen schlicht &#8222;Anpassungsf\u00e4higkeit&#8220; und das wird positiv bewertet, denn eine Art, die sich nicht anpasst, stirbt aus. Noch dazu geht es immer um Arten nicht um einzelne Individuen, und das ist eine <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">ganz andere Angelegenheit. Die Anpassung einer Art ben\u00f6tigt einen langen Zeitraum von vielen Generation, w\u00e4hrend dieser m\u00fcssen sich die Individuen langsam den neuen Gegebenheiten anpassen, z.B. indem sie sich an klimatische Ver\u00e4nderungen gew\u00f6hnen. Dabei wird es aber immer Individuen geben, die diesen Anpassungsprozess individuell nicht mitmachen k\u00f6nnen und evtl. schon bei der Geburt oder nach sehr kurzer Zeit sterben, da sie nicht \u00fcberlebensf\u00e4hig sind. Das ist besonders dann v<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">on Bedeutung, wenn Lebensr\u00e4ume eingeschr\u00e4nkt werden oder die Art aus einem guten in einen f\u00fcr sie schlechteren Lebensraum verdr\u00e4ngt wird. Sehr anpassungsf\u00e4hige Arten wie z.B. Menschen sind deshalb \u00fcber den ganzen Globus auf sehr unterschiedliche Lebensr\u00e4ume verteilt, egal ob es sich um Hochgebirgszonen, fruchtbare Savannen, W\u00fcsten oder Polarlandschaften handelt.\u00a0<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0.5cm; font-weight: medium;\" lang=\"de-DE\" align=\"LEFT\">\u00a0<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Und jetzt zu den Hunden, die angeblich auch Opportunisten sind. Als Art kann man das von der Art Canis lupus mit ihren Unterarten im darwinistisch-biologischen Sinn sicher behaupten, denn wildlebende Hundeartige sind sehr vielf\u00e4ltig und vielen verschiedenen Lebensr\u00e4umen angepasst. Das trifft also auch auf die W\u00f6lfe zu, die \u00fcber die Jahrtausende mit Menschen eine sehr enge Gemeinschaft eingegangen sind und als Hunde heute bei uns leben. Dabei sollte einem bewu\u00dft sein, da\u00df durch diese Gemeinschaft nicht nur die W\u00f6lfe zu Hunden geworden sind, sondern sich auch die Menschen ver\u00e4ndert haben Denn ohne Hunde, das wei\u00df man heute, w\u00e4ren Ackerbau und Viehzucht nicht so m\u00f6glich gewesen, wie sie sich mit den Hunden entwickelt haben. Erfolgreiche Landwirtschaft ist aber die Voraussetzung f\u00fcr die Entwicklung von Zivilisation und Kultur. Man kann also durchaus behaupten, da\u00df es ohne die Symbiose zwischen Mensch und Hund unsere kulturellen und wirtschaftlichen Errungenschaften nicht g\u00e4be. Es haben sich zwei Arten durch erfolgreiches Zusammenleben im biologischen Sinn als erfolgreiche Opportunisten erwiesen. Sp\u00e4testens bei dieser \u00dcberlegung wird klar, da\u00df die darwinistisch-biologische Definition nicht viel mit der politisch-gesellschaftlichen gemein haben kann. Denn einmal besteht eine Art aus vielen Individuen un<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">d es geht um das \u00dcberleben der Art, also vieler Individuen, nicht nur einzelner, und dann kann eine Art nur erfolgreich sein, wenn andere dauerhaft von ihr profitieren. Ein gutes Beispiel ist hier Ver\u00e4nderung in Nationalparks, in denen sich wieder Predatoren ausbreiten, wodurch sich die Vegetation ver\u00e4ndert und dadurch k\u00f6nnen sich wieder neue V\u00f6gel, S\u00e4ugetiere, Fische, Amphibien und Insekten ausbreiten. Mit Vorteilsnahme auf Teufel komm raus hat das nichts zu tun.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0.5cm; font-weight: medium;\" lang=\"de-DE\" align=\"LEFT\">\u00a0<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wenn Hunde als Opportunisten bezeichnet werden, ist das in den seltensten F\u00e4llen im biologischen Sinne gemeint, sondern durchaus abwertend. H\u00e4ufig h\u00f6rt man von Leuten, die ihre Hunde in der Hundekita abgeben, vom Gassig\u00e4nger abholen lassen oder im Urlaub in die Hundepension bringen, da\u00df der Hund sich sofort prima einfindet, den Gassig\u00e4nger oder Pensionsleiter ganz Klasse findet, richtig viel Spa\u00df hat und sich ganz schnell und gut einlebt. Er passt sich den ver\u00e4nderten Umst\u00e4nden also ohne Probleme an. Und schon kommt das Wort &#8222;Opportunist&#8220; zum Einsatz, denn der Hund scheint ja nur auf seinen Vorteil bedacht zu sein, wenn er sich \u00fcber den Gass<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">ig\u00e4nger freut. In einigen F\u00e4llen stimmt das vielleicht, aber es lohnt sich, die Hintergr\u00fcnde zu betrachten.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0.5cm; font-weight: medium;\" lang=\"de-DE\" align=\"LEFT\">\u00a0<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Menschen haben heutzutage Hunde, die eigentlich nicht in ihr Leben passen. Damit meine ich jetzt nicht, die 45-Kilo Frau mit dem 70-Kilo Leonberger, sondern die Menschen, die jeden Tag mindestens 10 Stunden au\u00dfer Haus sind, am Wochenende allen m\u00f6glichen Freizeitaktivit\u00e4ten nachgehen, viel private und berufliche Verpflichtungen haben, in deren Leben also f\u00fcr einen Hund nicht viel Platz ist. Zudem denken sich viele nichts dabei, einen hochspezialisierten Arbeitshund &#8211; siehe Retriever-, bzw. Bordercollie-Schwemme &#8211; zu holen, selbst we<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">nn sie in der Gro\u00dfstadt im 8. Stockwerk wohnen und wenig Ahnung von den Bed\u00fcrfnissen dieser Hunde haben. Vor noch nicht allzu langer Zeit h\u00e4tten sich solche Menschen keine Hunde ins Haus geholt, mit dem ganz einfachen Argument, da\u00df sie zu wenig Zeit f\u00fcr ihn haben, bzw. so einen Hund gar nicht richtig auslasten k\u00f6nnen. Das hat sich ge\u00e4ndert. Die Bed\u00fcrfnisse des Hundes werden sch\u00f6ngeredet und schon passt der Herdenschutzhund in die Reihenhaussiedlung oder der ger\u00e4uschempfindliche Collie in das Hochhaus neben dem Flugplatz oder der Deutsch Drahthaar in die Einzimmerwohnung.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0.5cm; font-weight: medium;\" lang=\"de-DE\" align=\"LEFT\">\u00a0<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Aber selbst ein Hund, der den Wohnbedingungen seines Menschen entspricht, kann nicht t\u00e4glich 8-10 Stunden alleine gelassen werden. Also sucht man eine L\u00f6sung und die hei\u00dft: die Nachbarin nimmt den Hund tags\u00fcber oder er kommt in die Hundekita oder er wird vom Gassig\u00e4nger abgeholt. Manchmal ist so etwas ja auch notwendig, weil sich die Lebensumst\u00e4nde des <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Menschen ge\u00e4ndert haben und der Hund eben von jetzt auf gleich tags\u00fcber betreut werden mu\u00df. Also &#8211; und das rate ich vielen meiner Kunden &#8211; bem\u00fcht man sich, den Hund von Anfang an daran zu gew\u00f6hnen, da\u00df er auch mal woanders, bei anderen Menschen und Hunden bleibt, sich dort wohlf\u00fchlt und gut benimmt. Mit viel Gl\u00fcck &#8211; denn das geht nicht mit allen Hunden &#8211; schafft man das und Bello freut sich ein Loch in den Bauch, wenn er in die Hundekita kommt oder die Nachbarin oder der Gassig\u00e4nger ihn holen. Und schon ist allen geholfen: die Nachbarin hat einen netten Spaziergang mit Bello, der Gassig\u00e4nger verdient Geld mit einer Arbeit, die ihm Spa\u00df macht, Bello ist nicht den ganzen Tag allein und sein Mensch mu\u00df kein schlechtes Gewissen haben.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0.5cm; font-weight: medium;\" lang=\"de-DE\" align=\"LEFT\">\u00a0<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Jetzt ist Bello ja keine Art sondern eindeutig ein Individuum. Seine Anpassungsf\u00e4higkeit ist artbedingt, besonders die Anpassungsf\u00e4higkeit an uns Menschen. Daf\u00fcr haben wir durch Zuchtauslese schon gesorgt. Wir erwarten ganz selbstverst\u00e4ndlich, da\u00df ein Welpe, nachdem wir ihn mehr oder weniger nett von seiner Mutter und seinen Geschwistern getrennt haben, sofort bei uns gl\u00fccklich und zufrieden ist und sich schnell einlebt. Ebenso ist der Gedanke &#8222;Wenn ic<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">h einen Hund aus dem Tierschutz rette, mu\u00df er mir dankbar sein&#8220; nicht auszurotten. Es wird erwartet, da\u00df er z\u00fcgig sein altes Leben vergi\u00dft oder doch zumindest das neue viel besser findet. Hier von &#8222;Opportunismus&#8220; zu sprechen, ist schon ein bi\u00dfchen daneben. Denn das, was ein Hund hier zeigt, ist erlerntes, bz<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">w. sehr erw\u00fcnschtes Verhalten, also nicht ausschlie\u00dflich im Interesse des Hundes und schon gar nicht kann man davon reden, da\u00df der Hund sich diese Situation ausgesucht hat. Und selbst wenn der Hund f\u00fcr alle und jeden un\u00fcbersehbar mit der neuen Situation nicht einverstanden ist, wird darauf nicht unbedingt R\u00fccksicht genommen. Selbst wenn er sich wochenlang verkriecht beim Erscheinen seiner neuen &#8222;Familie&#8220;, der Hund aus der T\u00f6tungsstation mu\u00df doch einfach bei uns gl\u00fccklich werden, oder? Selbst wenn er nur mit eingezogener Rute in die Hundekita schleicht und ganz offensichtlich heilfroh ist, wenn er wieder geholt wird, \u00e4ndert man nicht unbedingt etwas, er wird sich schon daran gew\u00f6hnen. Seinem Hund beizubringen, da\u00df er gerne in die Hundekita geht und ihn dann als Opportunisten zu bezeichnen anstatt froh zu sein, da\u00df alles gut klappt, ist einfach gemein. Sein Geld als Gassig\u00e4nger oder Hundepensionsbetreiber zu verdienen, und dem dann zuzustimmen, ist ebenfalls alles andere als nett und zeugt von wenig Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0.5cm; font-weight: medium;\" lang=\"de-DE\" align=\"LEFT\">\u00a0<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was allerdings in Hunden vor sich geht, die so einem Leben zwischen Zuhause und t\u00e4glicher Ausw\u00e4rtsbetreuung ausgesetzt sind, ist f\u00fcr ihre Menschen sicher nicht immer toll. Denn die F\u00e4higkeit, sich woanders wohlzuf\u00fchlen, wo auch der Hund dann eben die m<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">eiste Zeit seines Lebens verbringt, geht eindeutig auf Kosten der Beziehung zu seinem Halter. Das ist nicht viel anders als in einer normalen Ehe, wenn einer der beiden eine gute Arbeitsstelle hat und sich mit seinen Kollegen und Mitarbeitern so gut versteht, da\u00df die mehr von ihm wissen als seine Frau. Und manch einer Frau graut vor der Rente, weil sie dann mit ihrem Mann pl\u00f6tzlich den ganzen Tag zusammen ist. Hunde sind da etwas anders. Falls sich die Lebensumst\u00e4nde wieder \u00e4ndern und man tats\u00e4chlich wieder viel Zeit f\u00fcr ihn hat, stellt man n\u00e4mlich fest, da\u00df sich auch die Beziehung des Hundes zu seinem Menschen \u00e4ndert. Der ist n\u00e4mlich froh und dankbar daf\u00fcr, wenn sein Mensch sich ausgiebig und ausreichend mit ihm befasst oder wenn er einfach bei ihm sein kann und darf. Wer so etwas mal bewu\u00dft erlebt hat, der wei\u00df, da\u00df es mehr als ungerecht ist, Hunden per se Opportunismus zu unterstellen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0.5cm; font-weight: medium;\" lang=\"de-DE\" align=\"LEFT\">\u00a0<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wenn wir uns vergleichbare Situationen im menschlichen Leben vorstellen, dann findet jeder ohne Ende Beispiele aus seinem eigenen Leben: da hat sich ein Ehepa<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">ar getrennt und f\u00fcr den einen Partner war es eine regelrechte Befreiung. Er hat sofort einen neuen Partner gefunden mit dem er gl\u00fccklich zusammenlebt, obwohl sich viele Dinge ge\u00e4ndert haben, die vorher f\u00fcr ihn so nicht vorstellbar waren. Oder jemand ist selbstst\u00e4ndig und das Gesch\u00e4ft l\u00e4uft nicht so wie es k\u00f6nnte. Es gibt einen Kunden, der kommt jeden Tag und macht richtig Umsatz, so da\u00df die K\u00fcche eben nicht kalt bleibt. Einziger Nachteil: pers\u00f6nlich ist dieser Kunde ein kompletter Widerling und am liebsten <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">h\u00e4tte man nichts mit ihm zu tun. Oder man wird gek\u00fcndigt und mu\u00df eine total unerfreuliche Stelle annehmen, bei der man genau wei\u00df, da\u00df man sich dort nie wohlf\u00fchlen wird. Aber es ist die einzige M\u00f6glichkeit, den Lebensstandard der Familie zu sichern. Drei Beispiele, die jeder in irgendeiner Form bei sich oder in seinem Bekanntenkreis nachvollziehen kann und alle w\u00e4ren total emp\u00f6rt, wenn man solchen Menschen Opportunismus vorwerfen w\u00fcrde, nur weil sie sich ver\u00e4nderten Lebensumst\u00e4nden anpassen. Warum macht man dann den Hunden so einen Vorwurf? Warum macht man Hunde ver\u00e4chtlich daf\u00fcr, da\u00df sie etwas tun, was uns &#8211; und zwar nur uns &#8211; n\u00fctzt? Wie egoistisch &#8211; oder besser egozentrisch darf mensch eigentlich sein?<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0.5cm; font-weight: medium;\" lang=\"de-DE\" align=\"LEFT\">\u00a0<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Aber wir sollten auch \u00fcber die Hunde nachdenken, die sich in s<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">olchen Situ<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">ationen definitiv nicht wohlf\u00fchlen, denn die Antwort auf die Frage, warum sie sich nicht wohlf\u00fchlen, ist hochinteressant. Dazu m\u00f6chte ich zwei aktuelle Beispiele bringen. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0.5cm; font-weight: medium;\" lang=\"de-DE\" align=\"LEFT\">\u00a0<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/blog.forsthaus-metzelthin.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Lumikki-006-300x225.jpg\" alt=\"\" name=\"Grafik1\" width=\"300\" height=\"225\" align=\"BOTTOM\" border=\"1\" \/><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0.5cm; font-weight: medium;\" lang=\"de-DE\" align=\"LEFT\">\u00a0<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Die h\u00fcbsche Collieh\u00fcndin auf dem Foto hei\u00dft Lumikki, das is<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">t finnisch und bedeutet Schneewittchen. So ist Lumikki auch, ein sensibles, weichherziges, sehr anh\u00e4nglich<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">es Seelchen. Leider ist vor einigen Jahren ihr Herrchen verstorben und seitdem mu\u00df Frauchen ganztags arbeiten. Jeden Sonntagabend wird sie jetzt zur Z\u00fcchterin gebracht, bei der sie geboren wurde und mit der immer enger Kontakt bestand. Am Donnerstagabend wird sie wieder abgeholt. Als braver, wohlerzogener Collie leistet Lumikki nur sehr wenig Widerstand, aber obwohl sie sich bei der Z\u00fcchterin &#8211; eigentlich &#8211; wohlf\u00fchlt, verkriecht sie sich jeden Sonntagabend in eine von der Wohnungst\u00fcr weit entfernte Ecke und kommt nur z\u00f6gerlich wieder raus. Am Donnerstagabend dagegen kann es ihr nicht schnell genug gehen. Und ganz wichtig ist zuhause folgendes Ritual: Frauchen und Lumikki liegen auf der Couch und dann wird gekuschelt, was das Zeug h\u00e4lt: endlich sind wir wieder zusammen! Ich finde die L\u00f6sung durchaus im Sinne beider, denn die Alternative w\u00e4re die Abgabe, und auch das w\u00e4re f\u00fcr beide eine ziemliche Katastrophe. Aber sch\u00f6n findet Lumikki das sicher nicht, obwohl bei der Z\u00fcchterin alles im gr\u00fcnen Bereich ist und sie sich dort mit allen Hunden gut versteht. Wenn Lumikki jetzt trotzdem tut, was ihr Frauchen m\u00f6chte<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">, bei der Z\u00fcchterin brav und lieb ist, mit den anderen Hunden auch mal spielt, fri\u00dft und nicht ausschlie\u00dflich trauert, verh\u00e4lt sie sich dann opportunistisch?<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0.5cm; font-weight: medium;\" lang=\"de-DE\" align=\"LEFT\">\u00a0<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/blog.forsthaus-metzelthin.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/IMG_0574-300x200.jpg\" alt=\"\" name=\"Grafik2\" width=\"300\" height=\"200\" align=\"BOTTOM\" border=\"1\" \/><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0.5cm; font-weight: medium;\" lang=\"de-DE\" align=\"LEFT\">\u00a0<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Das ist Enna. Enna ist ein Altdeutscher H\u00fctehund, eine Schwarze. Bis vor wenigen Monaten f\u00fchrte sie ein Traumhundeleben. Ihr Frauchen hatte sie so gut wie immer dabei, sie konnte mit ins B\u00fcro, au\u00dferdem arbeitete ihr Frauchen als Biologin viel im Freien und Enna war immer dabei, hat mir ihr im Auto \u00fcbernachtet und sie bewacht, war 24 Stunden rund um die Uhr mit ihr zusammen. Von beiden Seiten ist das die gro\u00dfe Liebe. Jetzt hat ihr Frauchen eine neue Arbeit, bei der Enna nicht mehr mit ins B\u00fcro darf und auch die Termine im Freiland haben sich auf ein absolutes Minimum reduziert, sie gehen gegen Null. Also kam Enna f\u00fcr vier Tage die Woche in eine gute Hundekita mit einer netten Betreiberin und einer netten Hundegruppe. Einmal die Woche war sie bei Freunden, die Enna sehr gerne m\u00f6gen und die sie &#8211; eigentlich &#8211; auch gerne mag. Sie magerte extrem ab, war aufgedreht wie nix Gutes und begann ihr Frauchen zu bewachen wie ihren Augapfel. Wen wunderts. Wir sind mit ihrem Frauchen gut befreundet, deshalb war sie ab Mitte Mai bis Anfang Juni bei uns. Jetzt gibts erstmal vier Wochen Urlaub. Was danach sein wird, wissen wir noch nicht. Aber es m<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">u\u00df eine vern\u00fcnftige L\u00f6sung her, denn dieser Wechsel zwischen den verschiedenen Stationen, bei denn alle sich sehr um ihr Wohlergehen bem\u00fchen, setzt ihr viel zu stark zu. Enna und unser M\u00e4xchen verstehen sich sehr gut und haben begeistert miteinander gespielt, auch was im Fressnapf landete, sagte ihr deutlich zu. Jeden Tag gab es einen ausgiebigen Spaziergang entweder zur Badestelle oder \u00fcber die Wiesen, und das fand Enna richtig gut. Sie f\u00fchlte sich bei uns sichtlich wohl und ist auch gut zur Ruhe gekommen. Aber wenn Frauchen zu Besuch war und wieder gefahren ist, war erstmal gro\u00dfe Aufregung angesagt. Zu unserem und ihrem Gl\u00fcck beruhigt sie sich relativ schnell. Ist Enna eine typische <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Opportunistin? <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0.5cm; font-weight: medium;\" lang=\"de-DE\" align=\"LEFT\">\u00a0<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was Menschen oft nicht bedenken, ist die schlichte Tatsache, da\u00df eine exklusive Beziehung zwischen Menschen und Hunden auch eine exklusive Pflege n\u00f6tig hat. W<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">er von <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Anfang an darauf achtet, da\u00df sein Hund sich \u00fcberall wohl f\u00fchlt, weil er n\u00e4mlich eigentlich gar keine Zeit f\u00fcr seinen Hund hat und ihn deshalb immer irgendwie betreuen lassen mu\u00df, der mu\u00df sich dr\u00fcber im Klaren sein, da\u00df dann eben nix ist mit exklusiver Beziehung. Auch wenn wir von Hunden alles m\u00f6gliche fordern: Loyalit\u00e4t, Treue, Freundschaft, Liebe&#8230;.. das alles kriegen wir nicht, wenn wir es unserem Hund nicht ebenfalls anbieten und zusichern. Das bedeutet, da\u00df man entweder eine sehr gute und innige Beziehung zu seinem Hund hat, die f\u00fcr beide Seiten befriedigend ist, oder man hat eben einen Allerweltshund, der sich da wohlf\u00fchlt, wo alle nett zu ihm sind. Da\u00df auch Hunde, die innige Beziehungen zu ihren Menschen haben, sich bei anderen Menschen einleben k\u00f6nnen, hat damit nichts zu tun. Was sollten Enna und Lumikki denn machen? Auswandern? Mit Opportunismus hat das so viel zu tun, wie die Suche nach einem neuen menschlichen Lebenspartner nach einer Trennung.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0.5cm; font-weight: medium;\" lang=\"de-DE\" align=\"LEFT\">\u00a0<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">So gut wie jeder Trainer kennt folgende Situation: ein Mensch kommt mit seinem bereits erwachsenen Hund in die Hundeschule, weil es ein massives Problem gibt: er mag keine anderen Hunde, keine Kinder, zieht an der Leine wie Hechtsuppe, jagt Autos , Radfahrer und<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> \/ oder Jogger&#8230;&#8230;&#8230;. kann sich jeder was aussuchen. Weil er schon erwachsen ist, findet er die Idee, da\u00df da jetzt so eine Trainerin pl\u00f6tzlich ihm und seinem Menschen Ansagen macht, nicht besonders gut. Und trotzdem passiert nach einer Zeit, in der Vertrauen aufgebaut werden konnte, folgendes: bei einem Trainingsspaziergang<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> ger\u00e4t man in die f\u00fcr den Hund schwierige Situation: hinter einem Zaun bellen Hunde wie verr\u00fcckt, eine Truppe Radfahrer kommt von vorne und man kann schlecht ausweichen, eine Schulklassse macht einen Ausflug und kommt entgegen. Und obwohl der Hund nach wie vor ein eher distanziertes Verh\u00e4ltnis zur Trainerin hat, sieht er seinen Menschen pl\u00f6tzlich nicht mehr an, sondern klebt an der Trainerin: du wei\u00dft, wie wir da durch kommen, hilf mir bitte! Opportunistisch? Wohl kaum. Sein Mensch hat seit Jahren nicht eine einzige gute Idee, wie man schwierige Situationen meistert, ganz im Gegenteil herrscht st\u00e4ndig Chaos, wenn eine der oben geschilderten Situationen eintritt. Endlich trifft er jemanden, der ihm zeigt wies geht. Was hat das mit Opportunismus zu tun, wenn er sich jetzt an diesen Helfer in der Not wendet?<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0.5cm; font-weight: medium;\" lang=\"de-DE\" align=\"LEFT\">\u00a0<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Negativ besetzte Alltagsbegriffe wissenschaftlich verwenden<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> zu wo<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">llen, hat also einen nicht ganz einwandfreien Beigeschmack. Niemand von uns ist in der Lage, solche Begriffe immer so anzuwenden, da\u00df auch das richtige in der Allgemeinheit ankommt, au\u00dfer man gew\u00f6hnt sich an, vorher genau zu definieren, wie man jetzt diesen oder jenen Begriff angewendet wissen will. Wer bitte sch\u00f6n steht das durch? Wer kann sicher sein, da\u00df auch alle das richtig verstehen? Denn selbst wenn jemand da sehr korrekt ist, besteht die gro\u00dfe Wahrscheinlichkeit, da\u00df ein ganz normaler Hundebesitzer mit dieser anderen Definition \u00fcberhaupt nichts anfangen kann, da er nun mal kein geschulter Wissenschaftler ist. Ob die das immer so auseinander halten k\u00f6nnen, wenn sie einen sc<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">hleimigen Kollegen als Opportunisten bezeichnen oder einen anpassungsf\u00e4higen Hund, bei dem sie das dann biologisch verstanden wissen m\u00f6chten, wage ich zu bezweifeln. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"margin-bottom: 0.5cm; font-weight: medium;\" lang=\"de-DE\" align=\"LEFT\">\u00a0<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Vielleicht ist es an der Zeit mit solchen \u00dcberresten aus einer Zeit aufzur\u00e4umen, in der man sich nicht viel gedacht hat, wenn man solchen unerfreulichen Begriffen einfach eine wissenschaftliche Definition unterlegte. Besonders wenn es um Tiere ging, war man sowieso \u00fcberzeugt, da\u00df diese l\u00e4ngst nicht die moralische Integrit\u00e4t besitzen wie Menschen. Was von der moralischen Integrit\u00e4t vieler Zeitgenossen zu halten ist, kann sich jeder selber \u00fcberlegen. Tatsache ist, da\u00df viele von uns f\u00fcr sich selber jede Form der R\u00fccksichtnahme in Anspruch nehmen, keine Probleme haben, ihre egozentrischen Vorstellungen gerade auf Kosten der Hunde auszuleben und wenig R\u00fccksicht auf die Bed\u00fcrfnisse ihrer Hunde nehmen. Leider m\u00fcssen wir alle unseren Hunden immer wieder Dinge abverlangen, die nicht nett sind, und wenn es sich nur darum handelt, da\u00df ein Hund alleine bleiben mu\u00df, wenn seine Menschen mal ins Kino m\u00f6chten. Wenn die Hunde dann aus der Situation f\u00fcr sich das Beste machen und den Menschen damit geholfen ist, dann sollte man sich dar\u00fcber freuen und nicht die Hunde dem\u00fctigen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Ute Rott Forsthaus Metzelthin \u00a0Wer einen anderen als Opportunisten bezeichnet, m\u00f6chte ihm in der Regel kein Kompliment machen. Es ist vollkommen gleichg\u00fcltig, welches Nachschlagewerk man auf diesen Begriff befragt, die Antworten sind nicht nett: als Opportunisten werden im gesellschaftlich-politischen &hellip; <a href=\"http:\/\/blog.forsthaus-metzelthin.de\/?p=525\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":550,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1,4],"tags":[188,186,185,184,187,189],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/blog.forsthaus-metzelthin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/525"}],"collection":[{"href":"http:\/\/blog.forsthaus-metzelthin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/blog.forsthaus-metzelthin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.forsthaus-metzelthin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.forsthaus-metzelthin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=525"}],"version-history":[{"count":17,"href":"http:\/\/blog.forsthaus-metzelthin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/525\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":549,"href":"http:\/\/blog.forsthaus-metzelthin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/525\/revisions\/549"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.forsthaus-metzelthin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/550"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/blog.forsthaus-metzelthin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=525"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.forsthaus-metzelthin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=525"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.forsthaus-metzelthin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=525"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}