{"id":1444,"date":"2016-11-26T15:57:49","date_gmt":"2016-11-26T14:57:49","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.forsthaus-metzelthin.de\/?p=1444"},"modified":"2016-11-26T15:57:49","modified_gmt":"2016-11-26T14:57:49","slug":"herzlich-willkommen-ein-hund-kommt-ins-haus-leseprobe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.forsthaus-metzelthin.de\/?p=1444","title":{"rendered":"Herzlich willkommen! Ein Hund kommt ins Haus.  Leseprobe"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong>Hier k\u00f6nnt ihr mal ins 1. Kapitel &#8222;Hunde einfach erziehen&#8220; reinlesen:<br \/>\n&#8222;Die Fremdelphasen&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Hunde haben Fremdelphasen. Wenn Sie Kinder haben, wissen Sie was das ist. Es gibt im Leben jedes Welpen und Junghundes Zeiten, in denen er sehr forsch alles Neue erkundet. Diesen Zeiten folgen 1-3 Wochen, in denen er zur\u00fcckhaltend und auch manchmal etwas scheu und schreckhaft ist. Da kann es schon mal sein, dass der ganz normale Holzsto\u00df, an dem wir jeden Tag entlanggehen, in seinen Augen zum Zombie mutiert. Bleiben Sie<br \/>\nganz ruhig und zeigen Sie ihm, dass Sie kein Problem damit haben. Er wird Sie genau beobachten und Sie als sein Vorbild nehmen. Biologisch haben diese Fremdelphasen durchaus einen Sinn: es ist besser eine Mahlzeit zu vers\u00e4umen, als selber eine zu werden. Denn wenn der Welpe immer nur neugierig und mutig durch die Welt l\u00e4uft, wird es irgendwann gef\u00e4hrlich.<\/p>\n<p>Er sollte also lernen, mit potentiellen Gefahren zur\u00fcckhaltend umzugehen. Au\u00dferdem muss er auch irgendwann seine neuen Erfahrungen verarbeiten. Und da hat die Natur einen Riegel in Form der Fremdelphasen vorgeschoben. Jetzt werden die Hunde etwas vorsichtiger, um danach mit den gut verarbeiteten Erfahrungen wieder auf Erkundung auszugehen. In dieser Zeit sollte der Hund nach M\u00f6glichkeit keinen neuen und unbekannten Situationen ausgesetzt werden, da er schlecht in der Lage ist, sie unbefangen<br \/>\naufzunehmen und richtig zu verarbeiten. Das ist auch der Grund, warum Welpen nie vor der 10. Woche, besser ab der 11. Woche abgegeben werden sollten.<\/p>\n<p>Es gibt f\u00fcnf dieser Phasen. Die erste erlebt er mit ca. 8-9 Wochen. Sie dauert ca. eine Woche. Wenn der Welpe in dieser Zeit noch bei seiner Familie, sprich bei seiner Mutter ist, merken die Menschen in der Regel nicht viel davon. Die Mutter wei\u00df am besten, was sie tun muss, um ihren Kindern Sicherheit und Vertrauen zu geben. Die zweite kommt mit ca. 4,5 Monaten. Hunde, die wegen ihrer Rassezugeh\u00f6rigkeit langsamer reifen, z.B. Herdenschutzhunde, k\u00f6nnen etwas sp\u00e4ter in die 2. Phase kommen. Das gleiche gilt f\u00fcr Hunde, die hinter der normalen Entwicklung zur\u00fcck sind. Die zweite Fremdelphase kann bis zu drei Wochen dauern.<\/p>\n<p>Die dritte kommt mit ca. 9 Monaten. Hier gilt das gleiche, wie bei der 2. Fremdelphase. In diese Zeit f\u00e4llt auch die Geschlechtsreife, d.h. eine H\u00fcndin<br \/>\nkann l\u00e4ufig werden und die R\u00fcden interessieren sich f\u00fcr die M\u00e4dels deutlich mehr als vorher. Ebenso wie bei pubertierenden Jugendlichen spielen jetzt die Hormone verr\u00fcckt. Gleichzeitig erwacht bei vielen Hunden der Jagdinstinkt. Das hat aber nichts mit den Fremdelphasen zu tun. Leider wird das oft verwechselt und gleichgesetzt.<\/p>\n<p>Die vierte erfolgt mit 12-18 Monaten und die wahrscheinlich letzte ca. mit 2-2,5 Jahren. Auch diese beiden Phasen dauern ca. 3 Wochen und sind rasse- und entwicklungsbedingt unter Umst\u00e4nden sp\u00e4ter. Das Thema \u201ePubert\u00e4t und Geschlechtsreife\u201c behandeln wir in einem sp\u00e4teren Kapitel genauer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier k\u00f6nnt ihr mal ins 1. Kapitel &#8222;Hunde einfach erziehen&#8220; reinlesen: &#8222;Die Fremdelphasen&#8220; Hunde haben Fremdelphasen. Wenn Sie Kinder haben, wissen Sie was das ist. 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